Umgebung

Kindom und seine Umgebung

Kindom und seine Umgebung

Die bedeutendste Stadt der Nordzips ist Stara Lubovna, die nahe zur slowakisch-polnischen Grenze liegt. In der letzten Zeit wurde sie zu einen bekannten touristischen Zentrum der Ostslowakei, das Zehntausenden von Touristen besuchen, unter denen Slowaken und Polen dominieren.

Stara Lubovna gehört zu den altertümlichsten Siedlungen der Nordzips. Die erste schriftliche Erwähnung über sie stammt aus dem Jahr 1235. Zu den bedeutenden Daten ihrer Geschichte gehört der Zeitraum um das Jahr 1270, als sie zum deutschen Recht gewechselt ist. Um das Jahr 1307 wurde in ihrer Nähe die Burg aufgebaut, 1364 bekam sie das Recht zum Jahrmarkt, und sie wurde zur Freien Königsstadt erhoben. Von 1412 bis zum 1769 siedelten auf der Burg die Zipser Starosten, die das polnische Pfand der Zips (13 Städte) verwalteten. Im erwähnten Zeitraum hat sie die bedeutendste Stellung während ihrer mehr als 800-jährigen Geschichte erreicht.

Museums Altlublau – Die Lublauer Burg

Lubovnianske Museum - Schloss Ľubovniansky

Lubovnianske Museum - Schloss Ľubovniansky

Die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Lublauer Burg, die um das Jahr 1307 vom ungarischen Magnaten Omodeus-Abo aufgebaut wurde. Mit ihrer Geschichte sind die bedeutenden ungarischen und polnischen Adelsgeschlechter - Drugeth, Kmith, Lubomirski und Zamoyski - verbunden.

Das wertvollste Objekt ist der Haupt-Burgturm (Bergfried), aus dem eine schöne Aussicht auf die Tatra und die Drei Kronen (Tri koruny) im Pieniny-Gebirge besteht. Die Form der Burg ist deutlich von dem vom polnischen König Sigismund August angeregten großartigen Renaissanceumbau nach dem Brand im Jahr 1553 gekennzeichnet. Aus dieser Periode dominieren die Burg ein Renaissancepalast und die westliche Bastion.

Das Lublauer Freilichtmuseum

Das Museum

Das Museum

Die Bevölkerung in der Umgebung von Stara Lubovna wurde seit Jahrhunderten von Nationalitätenvielfalt charakterisiert, was auch die Mannigfaltigkeit der Volksbaukunst widergespiegelt hat. Im Jahr 1985 wurde eine völkerkundliche Exposition unter der Burg zugänglich gemacht, die in der Gegenwart aus 25 Objekten besteht. Das wertvollste Objekt ist die griechisch-katholische Blockhauskirche im nicht weiten Scharoscher Dorf Matysova aus dem Jahr 1833, das dem heiligen Erzengel Michael geweiht wurde.

Die Kirche des hl. Nikolaus

St. Nikolaus Kirche

St. Nikolaus Kirche

Der Hauptplatz von Stara Lubovna mit seiner rechteckigen Form gehört zu den eindrucksvollsten in der Zips und er zeugt vom geplanten Aufbau einer mittelalterlichen Stadt. In der Mitte des Platzes steht eine ursprünglich frühgotische Kirche aus der Zeit um das Jahr 1280, die in der älteren Periode ein Kirchenschiff, ein Presbyterium und einen vorgebauten Turm hatte. Durch den Barockumbau im 18. Jahrhundert wurde die einschiffige Disposition zur dreischiffigen umgeändert. In der Kirche sind sieben meist barocke Altäre zu sehen. Wertvoll ist auch die spätgotische Steintaufschale vom Anfang des 16. Jahrhunderts. Die Besichtigung der Kirche kann man auch mit einem kundigen Begleiter absolvieren